Wie sind COPD-Exazerbationen definiert?
Es kann für Patienten herausfordernd sein, sich über das Management ihrer COPD zu informieren und sich diesbezüglich dauerhafte Fähigkeiten anzueignen. Alle Patienten sollten Hilfsmittel und Unterstützung für Folgendes erhalten:
Zusätzlich sollten Patienten mit höherer Symptomlast oder höherem Exazerbationsrisiko ermutigt werden, an einem Lungenrehabilitationsprogramm teilzunehmen.1
Ihre Patienten kommunizieren Änderungen ihrer Symptome möglicherweise nicht proaktiv bei Kontrolluntersuchungen. Neue oder sich verschlimmernde Symptome und moderate oder schwere Exazerbationen können eine Änderung der Behandlung erfordern.1 Prüfen Sie die Medikation regelmässig, um sicherzustellen, dass die Patienten die am besten geeignete Behandlung erhalten.
Viele Patienten wissen nicht, was COPD ist, und mehr als die Hälfte ist mit Begriffen wie «Exazerbation» nicht vertraut.16 Wenn Sie mit Ihren Patienten über die COPD sprechen, kann das Anpassen Ihrer Sprache und Verwenden von Ausdrücken wie «Anfall» oder «Aufflammen» den Patienten helfen zu verstehen, was passiert ist.
Machen Sie Ihren Patienten klar, dass das Melden von Exazerbationen wichtig ist.
Sie können die Patienten dabei unterstützen, ihre COPD-Exazerbationen zu erkennen und zu melden, indem Sie die Checkliste für Exazerbationen hier herunterladen
Die Checkliste für Exazerbationen ist ein Tool, welches dem Patienten hilft zu erkennen, ob sie in den letzten 12 Monaten eine Exazerbation hatten oder ob sich ihre Symptome möglicherweise verschlechtern.
Nach dem Ausfüllen werden die Patienten aufgefordert, ihre Ergebnisse mit ihrem Arzt zur weiteren Beratung zu besprechen.
LADEN SIE DIE CHECKLISTE FÜR EXAZERBATIONEN HERUNTER
Klicken Sie hier, um sich nochmals über die GOLD-Definitionen der milden, moderaten und schweren COPD-Exazerbationen zu informieren

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AstraZeneca steht im Kampf gegen COVID-19 Seite an Seite mit der globalen respiratorischen Gemeinschaft und stellt sicher, dass die Patienten genaue Informationen erhalten, wie sie mit ihrer Erkrankung während dieser Zeit umgehen sollen.
Im Folgenden finden Sie Informationen zu den aktuellen klinischen Leitlinien für das Management von Atemwegserkrankungen sowie zu COVID-19 und dem potenziellen Einfluss auf Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen.
Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease - GOLD COVID19 Guidance
Weltgesundheitsorganisation (WHO) - Informationen zum Coronavirus
European Respiratory Society (ERS) - COVID-19-Ressourcenzentrum
eine COPD-Exazerbation ist definiert als „ein Vorfall, der durch Dyspnoe und/oder Husten und Auswurf gekennzeichnet ist und sich innerhalb von < 14 Tagen verschlimmert1“
Eine COPD-Exazerbation kann als solche klassifiziert werden:
Mild:
Dyspnoea (VAS < 5), Atemfrequenz (< 24 Atemzüge/Minute), Herzfrequenz (< 95 BPM), SpO2 (in Ruhe ≥ 92 % bei Umgebungsluft und ≤ 3 % Veränderung) und Serum-CRP (< 10 mg/L)1
Moderat:
Verschlechterung von mindestens drei der Variablen, die bei einer leichten Exazerbation gemessen wurden1
Schwer:
Wie moderate, aber mit arteriellen Blutgaswerten, die Hyperkapnie und Azidose anzeigen1
Eine Anamnese mit Exazerbationen ist der stärkste Prädiktor für ein zukünftiges Exazerbationsrisiko. Das Risiko für eine erneute Hospitalisierung bzw. das Todesrisiko steigt nach der ersten schweren COPD-Exazerbation und nach jedem folgenden Ereignis ebenfalls erheblich an.9,10
Eine schlechte Lungenfunktion (FEV1) ist mit einem höheren Exazerbationsrisiko assoziiert. Bei Patienten mit einer höheren FEV1 (GOLD-Stadium 1) kann die Lungenfunktion nach einer Exazerbation stärker abnehmen als bei Patienten mit einer schwereren COPD.11
Bei Patienten mit anamnestisch bekannten Exazerbationen prädiziert eine höhere Eosinophilenzahl im Blut ein erhöhtes Risiko für zukünftige Exazerbationen.12
Bei Patienten mit der höchsten Symptomlast (SGRQ-Score ≥ 60) steigt das Exazerbationsrisiko um 40 % und die Wahrscheinlichkeit für eine Hospitalisierung verdoppelt sich.13
Bei Patienten mit Begleiterkrankungen wie Lungenkarzinom, Herzinsuffizienz, Dyspepsie und Asthma besteht ein höheres Risiko für häufige Exazerbationen.14